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DRK Bösel erhält neues Großraum Transportfahrzeug

Der Polizeipräsident H.-J. Thurau überbrachte den neuen DRK-LKW persönlich.

Das wir es gemeinsam geschafft haben, für den DRK-Kreisverband Cloppenburg ein neues Fahrzeug anzuschaffen, erfüllt mich mit besonderer Freude", sagte Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau anlässlich der Übergabe eines neuen Gerätewagens für die DRK-Bereitschaft in Bösel.

Und Landrat Hans Eveslage ergänzte: "Das Ehrenamt liegt uns sehr am Herzen. Daher ist es eine tolle Sache, dass es den Mitarbeitern des DRK zukünfitig leichter fallen wird, den Transport von Helfern und Material mit diesem neuen Wagen zu organisieren."

Möglich wurde die Neuanschaffung durch das Förderprogramm des Landes Niedersachsen für die im Katastrophenschutz mitwirkenden privaten Hilfsorganisationen, zu denen auch das Deutsche Rote Kreuz e. V. gehört.

Die Polizeidrektion (P) Oldenburg hat in ihrem Zuständigkeitsbereich mit den Fördermitteln des Landes in Höhe von 338.000 Euro im Jahre 2008 die Beschaffung von 12 Fahrzeugen verschiedener privater Hilfsorganisationen gefördert. Hierbei hat der Landkreis Cloppenburg im letzten Jahr die zweithöchste Zuwendung durch die PD Oldenburg erhalten. Die höchste Einzelförderung hat das DRK in Verden mit rund 58.000 Euro für die Beschaffung eines Krankentransportes bekommen.

Das neue Fahrzeug für das DRK in Bösel kostet 65.450 Euro. Die PD Oldenburg hat diese Neuanschaffung mit rund 49.000 Euro gefördert. Die restlichen ca. 16.000 Euro hat das DRK selbst zur Verfügung gestellt. Dieser Gerätewagen wird zukünfitig in der Betreuungsgruppe des DRK-Kreisverbandes Cloppenburg mit Standort in Bösel eingesetzt. Das Fahrzeug wird für den Transport von Helfern, Material und Ausrüstungen eingesetzt. Der Einsatzbereich wird hauptsächlich im Bereich der Einsatzeinheit Nord liegen.


First-Aid-Convention in Europe (FACE)

Unter der Regie von Elisabeth Lübbe wurden eine Woche lang tausende von DRK-Helfern aus ganz Europa mit täglich 3 Mahlzeiten besonderer Art versorgt.

OLDENBURG/BöSEL - Für Elisabeth Lübbe von der DRK Bereitschaft Bösel ist das Büfett für mehr als 1200 Teilnehmer eine Herausforderung. Am Sonnabend wurde während des europäischen Erste-Hilfe-Wettkampfes (FACE) in der Stadt Oldenburg ein so großes Büfett angeboten. 40 DRK-Helfer sind aus den Bereitschaften Bösel und Molbergen gekommen, Unterstützung erhalten sie durch Mitglieder der DRK-Bereitschaften aus Wilhelmshaven, Vechta, Jever, Ammerland und Wesermarsch.

Elisabeth Lübbe und ihre 65 Helfer stehen zum Teil seit vier Uhr morgens auf den Beinen Bisher nur Erbsensuppe Elisabeth Lübbe und ihre Helfer hatten zwar schon mal für mehr als tausend Personen gekocht. „Dabei handelte es sich aber oft nur um eine Erbsensuppe“, sagt Elisabeth Lübbe und beschäftigt sich weiter mit der Herstellung von Salaten.

Schon im Vorfeld der Großveranstaltung hatte das Team um Elisabeth Lübbe Gedanken gemacht, was es alles geben soll. Lendchen in Paprika-Rahmsoße, Lachs und Spinat oder gefüllte Champignons sind nur ein paar Leckereien des großen Büfetts. Unterstützt von vier Feldküchen, die überwiegend Fleischgerichte wie Schnitzel braten müssen, laufen am Sonnabendvormittag die Vorbereitungen in Halle 7 der Weser-Ems-Halle auf Hochtouren.
Ausgabe an drei Stellen Zeitgleich an drei Ausgabestellen muss das Büfett angeboten werden. In mitgebrachten Kühlwagen lagern die Fischspezialitäten und die leckeren Nachspeisen. Im Vorfeld wurden bei einem Großhandel die entsprechenden Speisen geordert.
Ein Bäcker aus Bösel lieferte die frischen Backwaren. Frisch angeliefert wurde auch das Gemüse von einem Händler aus Spohle. „Wir haben uns mit den Mitgliedern aus den anderen Kreisverbänden beim Kochen gut verstanden“, betont Elisabeth Lübbe und startet zu einem Kontrollgang durch die Halle. Hier haben andere DRK-Helfer zwischenzeitlich die Tische gedeckt und bauen gerade das Büfett auf. Jede Menge Salatschüsseln, Platten mit Fischgerichten und auch Teller mit Besteck wurden aufgebaut. Die Warmspeisen brodeln in den Wasserbehältern der vier Feldküchen. „Das Büfett verzögert sich wohl um eine Stunde“, sagt Kreisbereitschaftsleiterin Brigitte Kock, die zu den Helferinnen in der Küche gehört.

Seit Mittwoch vergangener Woche wurde die Küche aufgebaut. Am Donnerstag gab es das erste Frühstück für 60 Teilnehmer. Am Freitagmorgen waren es bereits 300 Frühstücksteilnehmer. Mittags musste für 580 Teilnehmer gekocht werden und zum Abendbrot hatten sich 850 Teilnehmer angemeldet. Körperliche Belastung Alle Speisen werden in der Feldküche und in der Weser-Ems-Halle angefertigt. Reichlich angespannt durch die körperliche Belastung zeigen sich einige Küchenhelfer. „Es hat trotzdem Spaß gemacht hier zu arbeiten“, so das Fazit von Elisabeth Lübbe. Kaum Zeit für eine Pause. Schon ist sie wieder unterwegs, um nach dem Rechten zu schauen.

(Quelle: Aus NWZ-online.de vom 06.07.2009, von Theo Hinrichs)