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Sanierung beseitigt „permanente Platznot“

DRK-Bereitschaft Bösel plant neue Räume am alten Standort

Dellen und dunkle Flecken fallen auf den Tapeten sofort ins Auge, unübersehbar sind auch die beiden Bohrlöcher in der Decke. „Damit das Wasser ablaufen konnte“, erklärt Schriftführer Ludger Burmann die unkonventionelle aber pragmatische Lösung im Materialraum.

Das marode Flachdach des Böseler DRK-Gebäudes hatte den Wassermassen nicht mehr Stand halten können. Freier Fluss für die Niederschläge, die sich langsam aber unaufhaltsam den Weg durch die Tragkonstruktion bahnten. „Das war letztes Jahr im Juli und wirklich heftig“, erinnert sich Bereitschaftsleiter Matthäus Kasperczyk noch genau an die drastischen Folgen des heftigen Wolkenbruchs.

Doch letztlich hatte der große Regen auch etwas Gutes: Die längst überfällige Sanierung des Standortes am Görlitzer Weg. Denn nicht nur Feuchtigkeit, durchlässige Dichtungen sowie kaum vorhandene Dämmungen kennzeichnen bereits seit vielen Jahren sämtliche Räume, sondern auch technische Mängel: Die Heizungsanlage ist völlig veraltet und die Stromversorgung störungsanfällig. „Außerdem herrscht eine permanente Platznot“, sagt Ludger Burmann.

Das alles soll sich jetzt ändern: Mit dem Kauf des Gebäudes von der Gemeinde Bösel (MT berichtete) war ein erster Schritt vollzogen. Die Kreisbereitschaft als zuständige Dachorganisation hat sich daraufhin mit der Böseler Führung über ein Konzept verständigt, das in den kommenden Monaten umgesetzt werden soll.
Das DRK plant den Abriss des mittleren und ältesten Gebäudeteils. „Aufgrund der massive Baumängel ist das unumgänglich“, betonte Werner Lamarre, stelllvertretender Bereitschaftsleiter. Damit verbunden sind neue Räume unter einem Satteldach.

(von Claudia Wimberg, MT vom 19.8.12)

20. August 2012 02:09 Uhr. Alter: 5 Jahre