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Flexible Zeiten sollen Blutspenden erhöhen

Ganztagsschule lässt Aufkommen in Bösel schwinden

(v.l.) Ralf Stammermann, Edwin Lehmann, Hans-Dieter Bendig mit seinen Kindern und Monika Lamarre.

Bösel (pi). Edwin Lehmann aus Leer war gerade 18 Jahre alt, Hans-Dieter Bendig aus Bösel 20, als sie zum ersten Mal Blut spendeten. Am Donnerstagabend wurden sie vom Deutschen Roten Kreuz für die 50. Spende geehrt.

Monika Lamarre vom DRK-Blutspendeteam und der stellvertretende Bereitschaftsleiter Ralf Stammermann überreichten Präsentkörbe. Für beide soll es „nicht das letzte Blutspenden“ gewesen sein. Sie haben kurze Wege zum DRK: Lehmann arbeitet bei der Gemeinde Bösel und Bendig gehört selbst zur DRK-Bereitschaft und hat „nur gute Erfahrungen“ gemacht. Der Leeraner schätzt hingegen auch das Essen nach dem Aderlass hoch ein: „Es gab Schnitzel mit Salat“, lobte er die Böseler Küche.

Die beiden DRK-Teammitglieder freuten sich über die beständigen Blutspender, klagen indes aber auch über insgesamt schwindende und „recht schleppende Beteiligungen“ seit einiger Zeit. Den Grund sehen sie darin, dass sie seit einiger Zeit wegen der offenen Ganztagsschule mit Nachmittagsbetreuung ausschließlich in den Ferien die Räumlichkeiten der Schule nutzen können. Lamarre: „Und da sind viele im Urlaub.“Die Böseler DRK-Bereitschaft sieht jedoch bereits eine Lösung: Der geplante Umbau des DRK-Gebäudes.

(Quelle: Aus Münsterländischer Tageszeitung vom 3.11.2012 von Martin Pille)

4. November 2012 02:14 Uhr. Alter: 5 Jahre